Sonnhalde lebt!

Das hat jetzt arg lang gedauert, aber es wird diese Seite weiterhin geben, soviel sei versprochen. Weil ich auf die andere Seite des Pressekonferenztischs gewechselt bin, werde ich künftig auf journalistische Spitzfindigkeiten und Grobschmähungen verzichten – nicht aus Anbiederei, sondern, weil man das nur machen kann, wenn man im selben Boot sitzt. Finde ich.

Ansonsten werde ich wie bisher auch den eigentlichen Gegenstand meiner Arbeit ausblenden und höchstens über Erlebnisse vom Rand berichten. Und ich will weiter versuchen, dies als meinungsfreudiges Tagebuch anzulegen und die Zweitverwertung aus der Netzwelt auf ein Minimum beschränken.

Was in der Zwischenzeit los war, fasse ich nur kurz zusammen: Ich war eine Woche in der Türkei, ein lustiges Land, wo die Busfahrer noch bei der Arbeit rauchen und die Fahrer von Elektrorollstühlen über rote Ampeln in vielbefahrene Kreuzungen peitschen; ich bin von München nach Freiburg gezogen, wo ich nun aus der Küche auf den Kirchturm gucke, unter dem ich Kommunion feierte; ich habe Jochen Schmidts „Meine wichtigsten Körperfunktionen“ als lustigste Lektüre der Weihnachtszeit empfunden, ein großartiges Stück Berliner Versagerliteratur; ansonsten empfehle ich für einen wundervollen Start ins neue Jahr die Musik von Kate Nash und den Wes-Anderson-Film „The Darjeeling Limited„. Sonst noch was? Ach ja, ich vermisse München nicht allzusehr, aber meine Münchner Freunde und Kollegen schon. Ihr wisst, wer gemeint ist. Und in Freiburg fühle ich mich derzeit sauwohl.

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7 Gedanken zu “Sonnhalde lebt!

  1. Rudi Raschke und Freiburg, das gehört einfach zusammen! Jetzt müssen nur noch die Infos über Dich hier im Blog angepaßt werden, dann bist du endgültig angekommen. Guten Start ins neue Jahr!

  2. Hurra, unser Rudi ist wieder da. Hurra, unser Rudi ist wieder da. Hurra, unser Rudi ist wieder da. Hurra, unser Rudi ist wieder da. Hurra, unser Rudi ist wieder da. Hurra, unser Rudi ist wieder da.

  3. @hurra: jo, so eine begeisterung, wahnsinn, weiß man gar nicht, ob man’s glauben kann.

    @heiko: hab’s geändert, kann aber noch nicht mit allzuviel freiburg-spezifischen eigenschaften aufwarten, es lebt sich eigentlich noch ganz normal. außer, dass ich feststelle, dass ich zusammengerechnet eines der der letzten sechs jahre im stau verbracht habe. in freiburg ist autofahren der pure spaß dagegen – selbst die mütter, die in der zone 30 nur 25 fahren sind fünfmal so schnell wie ihre münchner altersgenossinnen, die den X5 vom zahnarztgatten im stockenden verkehr spazieren fahren. so weit mal ein kurzes stimmungsbild. am großen breisgauer sittengemälde male ich noch.

  4. rudi!
    i glaaaubs ned!
    autofahren in freiburg ist doch immernoch einer der größsten nachteile dieser stadt! klar die wege sind kurz, aber die komplette lehrer-liegefahrradfahrer-wiehre inkl. dieses französisch klingenden stadtteils meint immernoch, daß 40 kmh schnell genug ist, wo man in anderen städten 60-70 kmh fährt.
    denen gehört allen der führerschein entzogen!
    ich hab mich noch immer nicht wieder daran gewöhnt und bin jetzt schon fast 2 jahre wieder zurück…
    heilandsack!

  5. wurde ja auch zeit, dass der feine herr mal wieder meldet. hoffe du hast nicht zuviel effes und raki verhaftet. hau rein und bis die tage. ois guade aus der provinz in die provinz

    der hausmann

  6. Servus Püppi,

    Du fehlst München sehr. Das Valentinsstüberl muß schließen weil Du nicht mehr im Viertel wohnst. ;-(.

    Pfüati

  7. Also das große Breisgauer Sittengemälde wird hier ja mit Spannung erwartet – bin hin- und hergerissen zwischen Neid und Mitleid (abhängig von der X5-Dichte auf dem Mittleren Ring, der Aussicht, nach Mitternacht noch die U-Bahn!in!München! besteigen zu müssen und der 1/60-getakteten Finggefraumudder)…
    Deshalb: Gruß und lass mal hören!
    D’Finggefrau

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