Verschwörungstheorie des Jahres

Aus einer Online-Diskussion zum Thema Wagenburgen in Freiburg: Scheinbar müssen sich die Freiburger LokaljournalistInnen wegen der übel recherchierten Artikel mittlerweile hinter Pseudonymen verstecken. Oder glaubt ihr ernsthaft, dass jemand „Toni Nachbar“ (Der Sonntag) oder „Beate Beule“ (Badische Zeitung) heißt?“ Ich glaube, es war kurz nach der Entführung des Lindbergh-Babies und der Fälschung der Mondlandung in … Mehr Verschwörungstheorie des Jahres

Lothars Nachwuchsarbeit

Gelesen, gehört, zitiert: Zum Liebesleben von Lothar Matthäus‘, 46, war gestern zu lesen Je älter er wird, desto jünger wird die jeweilige Lebenspartnerin (derzeit 20); spätestens die übernächste wird er wickeln müssen.“ Geschrieben nicht etwa im „11Freunde-Blog“ oder im „Löwen-Forum“, sondern vom Sportchef der „Süddeutschen Zeitung„, Ludger Schulze. Der Coole-Sau-Preis des deutschen Sportjournalismus dürfte ihm … Mehr Lothars Nachwuchsarbeit

Wirf die Gläser an die Wand

Nach gemischten Erfahrungen mit dem Abo in Dieter Dorns Residenz ging es gestern mal auf die andere Straßenseite der Cartier- und Kulturmeile Maximilianstraße: Frank Baumbauers Kammerspiele sind als großartiger Jugendstilbau nicht nur das vermutlich schönste Theater Deutschlands, sie lassen auch mit heutigem Jugendstil hin und wieder die Fetzen fliegen, um sich vom Hochkulturtempel gegenüber abzugrenzen.

Überflüssige PR (2)

Um jeden Filmstar schwirren mittlerweile zig Publizisten, Agenten, PR-Leute und eigens für einen Film beauftragte PR-Ladies. Das Ritual ist immer dasselbe: Man plaudert mit dem Star recht angenehm in schönem Interview-Rahmen, knapp zweieinhalb Stunden, das Ganze wird aufgezeichnet, abgetippt, eingedampft und zum Autorisieren geschickt (ein im englischen Sprachraum übrigens unbekannter Brauch) – und dann erzählt … Mehr Überflüssige PR (2)

Ein Wintermünchen

Wirt Charles hat recht: Am schönsten ist sein „Schumanns“ nicht, wenn es dort am Vorabend knistert, um Mitternacht brummt oder gegen Feierabend lallt. Sondern am frühen Morgen, wenn man dort allein sein kann. Ein Saft, ein Espresso, eine Zeitung – und sogar der Münchner Winter auf der Ludwigsstraße verliert sein Grau.

„Ich habe einen Traum“

Quelle: Zeit Leben vom 15.11., ganze Story hier Mein bescheidener Traum? Dass schlaue Freigeister wie die Regisseurin und Schauspielerin Maria Schrader es irgendwann rausfinden: Deine Zahnbürste kannst Du auf einer Kreditkarten-Weltreise ganz ohne Gepäck wie alles andere auch unterwegs kaufen, Du Träumerle.

Dichtung und Wahrheit auf schwedisch

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die IKEA lieben: Dazu gibt es in den Labyrinth-Kilometern viel zu wenig Aufregendes und zuviele Trends, die mit zwei Jahren Verspätung von Habitat rüberkommen. Ikea-Möbel sehen eigentlich nur isoliert, bei Freunden daheim, nett aus. Immerhin. Das Lustigste im Laden sind für mich immer die Namen der Kinder, die zur … Mehr Dichtung und Wahrheit auf schwedisch