Von bunt bis beige – Orlandos beste Adressen

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Am Ende war’s doch noch ganz schön im „Sunshine State“: Die gewohnte Adaptersuche fürs leere Handy konnte ich schon noch nach drei Super-, Bau- und Büromärkten abschließen (in Phoenix waren vier über die Stadt verteilte Läden nötig). Diesmal musste ich ein 4er-Set inklusive Australien und China kaufen, damit ich den Converter für die USA dann beim nächsten Besuch wieder konsequent daheim vergessen kann. Dabei etwas Trendspotting in Vorstadt-Malls betrieben: „Garden shoes“ sind in den USA die neuen Flipflops. Es sind OP-kompatible Gummiclogs, fiesbunt und mit Schweizerkäse-Löchern vorne drin. Riesige Gardenshoes-Regale legen nahe, dass sie bald auch bei uns über die Flure quietschen werden. Ansonsten hatte ich den Eindruck, dass die Pharma-Wände in der Supermärkten weiter wachsen. Das Bild zeigt lediglich ein Zwölftel aller Medikamente bei „Walgreens“, Vitamin-Regalmeter nicht eingerechnet.

Am Abend habe ich dann noch einen dieser wunderschönen Buchläden aufgetan, wie es sie bei uns viel zu selten gibt: Am Empfang ein Tisch mit wirklich sehr außergewöhnlichen Neulings-Empfehlungen, in der hinteren Ecke eine nette Kaffeebar, vorne ein schönes Zeitschriftenfach mit herrlichem Stoff (vor allem mein Lieblingsheft „Mental Floss“ mit Noam Chomsky-Bashing war den Besuch wert). Dazu ein freundlicher Betreiber, der mich fragt, ob ich ein Münchner Kindl sei.
625 East Central Boulevard, www.urbanthinkorlando.com

Weiter ging’s zu einer verlässlichen Dinner-Adresse direkt nebenan: Im „Hue“ gibt es handwerklich sehr saubere Crossover-Küche zwischen Pacific Rim-Style und mediterran. Tadelloser Thunfisch-Tartar und als Hauptgang eine asiatisch bepinselte Entenbrust mit Pasta und geschmackstarken Bohnen mit Ingwer.
629 East Central Boulevard, www.huerestaurant.com

Für den späteren Feierabend empfehle ich „The Social“, ein super Alternative-Club mit täglichem Konzertprogramm. Mitten im Zentrum gelegen, trotzdem gut Independent. Am Jungfernstieg oder in der Kaufinger Straße ist Vergleichbares nicht zu finden.
54 North Orange Avenue, www.thesocial.org

Mein Hotel, das „Eo-Inn“, kann ich nur eingeschränkt empfehlen. Es entstammt der alten Generation von Boutique-Hotels, die einst Erneuerung versprachen und jetzt selbst wieder runterkommen. Sporadisch besetzte Rezeption, Begrüßung im Zimmer durch einen fordernden Trinkgeld-Umschlag der Putzkraft und ansonsten viel Einsatz von Beigebraun, aber eine schöne Terrasse (Bild). Das Haus liegt in guter Lage am ultra-hippen Lake Eola. Insgesamt ziemlich 90ies. (DZ ab 139 $)
227 North Eola Drive, www.eoinn.com

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Besser ist das in der Nachbarschaft gelegene Bed & Breakfast „The Veranda“: Mehrere Häuschen im Stil der Kolonialzeit mit einer zentralen Wohnküche, wie sie freundlicher nicht sein kann. Favorit für Honeymooners, aber mit Ohrenstöpseln sicher eine hübsche Location. (Zi. ab 98$)
115 North Summerlin Avenue, www.theverandabandb.com

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3 Gedanken zu “Von bunt bis beige – Orlandos beste Adressen

  1. Diese Schuhe gibt es hier auch und heissen Crocs. Und ich glaube, die wollte vergangenen Sommer noch niemand kaufen. Verständlicherweise : )

  2. Diese Schuhe sind im hippen London auch der Renner, zumindest in der Klinik werden sie viel getragen!

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