Zauberhaftes München (2)

Einen weiteren überraschenden Abend mit unspektakulärer Ausgangslage gab es dann gestern Abend noch im Literaturhaus. Wiglaf Droste und Vincent Klink waren angekündigt, um aus ihrem herrlichen Buch „Wurst“ zu lesen. Droste war leider bettlägrig und Klink schmiss den Abend allein. Aber wie! Literaturhauspublikum war genug da, von Martin-Walser-Koteletten bis evangelischen Kirchentagsfrisuren sah alles wie gewohnt aus. Aber dann saß da der gute Vince, wo normal Imre Kertesz oder Orhan Pamuk Platz nehmen und brachte den Münchnern bei, wo der Bartel die Wurst holt.
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Die frei vorgetragenen Erinnerungen an seine Ausbildungsstadt München und ihre „Hotspots der Schweinevertilgung“ waren noch lustiger als die Geschichten aus dem Buch. Und am Ende überlieferte er nach allerhand Nahrungsschmäh und -Verherrlichung noch sein Pfannkuchenrezept, „weil die beschten Pfannkuchen macht nämlich nur oiner: und des bin I.“ Tosender Applaus, anschließend haben wir noch etwas Bier und Wein in der Literaturschenke verwurstet.
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