Deutschland lernt lachen

Heute erscheint in der FAZ der erste namhafte Verriss zu Dani Levys „Mein Führer“, der ohne selbstgetackerte Komik-Definition auskommt. Sondern einfach schreibt, dass eine Komödie nichts taugt, wenn sie nur zweieinhalb Lacher in zwei Stunden aufweist. Der Rest müht sich seit einer Woche mit Definitionen ab, die noch müßiger sind als die olle Frage, ob man über Hitler… na, Sie wissen schon. Hier die wichtigsten Spaßnachhilfen für Deutsche:
„Die komische Urszene besteht aus einem Mann, der auf einer Bananenschale ausrutscht. Komödien müssen, in gewisser Weise, gnadenlos sein.“ (Harald Martenstein in der „Zeit“)
„Einen ernsten Film zu machen scheint keine große Kunst. Komödien brauchen Tempo, Witz und eine irre Idee, die auch im wirklichen Leben funktionieren könnte.“ (Henryk M.Broder im „Spiegel“)
„Wenn ein Komiker den Gipfel seiner Wirkung erreicht hat, muss er keine Faxen mehr machen.“ (Gustav Seibt in der „Süddeutschen“). So einfach ist das.

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