Heißer Vega

Der Samstagabend in der neuen Bar „Vega“ war ein lustiger Ausflug in eine Oase, wie es sie in Schwabing nicht oft gibt. Die Kneipen der unmittelbaren Nachbarschaft heißen „Pomp“ oder „Pappasitos“ – da kann man sich vorstellen, wie die Menschen nach einem Laden dürsteten, der weder das verbittert-altmodische noch das runtergerockte Schwabing verkörpert. „Vega“ macht gute Laune und hat mit seinen weinroten Sofas und den türkisen Wandblumen ein wenig Berlin-Mitte-Stil (das meine ich positiv!). In englischen Stadtmagazinen wird so etwas „watering hole“ genannt. Man wird fröhlich begrüßt wie ein Stammgast, der DJ legt Mitsing-Soul auf, die Bedienung ist hübsch UND humorvoll. Die Barleute behalten die Augenbrauen unten, wenn sie Caipirinha mischen müssen und auch die Gästedresscodes zwischen BWL-Streifenhemd, Pythonjacke und Löcherconverses hält der Laden aus. So etwas ist eine Seltenheit in München.
Georgenstraße 56, München-Schwabing.

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