Vision impossible

Auf die Neujahrsfrage nach den Visionen für die Heimat-Stadt hätte man etwas zum allgemeinen Lebensgefühl in der Wohlfühlhochburg antworten können, man hätte sich Gedanken zum Klimawandel im Hitzebreisgau machen können. Oder die Hoffnung äußern, das mit der neuen UB endlich einmal Architektur nach Freiburg findet, die mehr ist als nur vier Wände, die nicht umkippen. Ungleich visionärer ist da der Freiburger Lokalchef der Badischen Zeitung. Allein sein Artikel-Einstieg: ein gnadenloser Kracher – Bernd Nussbaumer, „Leiter der Koordinations und Regionalstelle im Rathaus“, darf ihn bestreiten: „Wir machen lieber kleine Schritte“. Hier sind die weiteren Monstervisions, gegen die der Traum vom Fliegen eine Partie Halma ist:
4. Das Stadt-der-Wissenschaft-Konzept, „an dem 40 Wissenschaftler, Verwaltungsexperten, Journalisten und andere Kreative (?!) mitgearbeitet haben.“
3. „Der Eurodistrikt mit den Nachbarkreisen“
2. „Der neue Flächennutzungsplan, der demnächst in Kraft tritt.“
Und als Highlight noch einmal der Eurodistrikt:
1. „…Das größte Visionspotenzial. Fernziel ist ein Gremium, das Entscheidungskompetenz besitzt, um das Zusammenleben dies- und jenseits des Rheins zu verbessern…“
Was für eine verrückte Zukunft. Hat jemand einen Flächennutzungsplan dabei, um mir bisschen Luft zuzufächeln?

mittelalterliche-visionen.jpg

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Ein Gedanke zu “Vision impossible

  1. meine vision: der lokalchef wird nach so einem artikel strafversetzt. in den sport unter dörfler. und sonnhalde kriegt täglich 48 seiten in der bz. grüße von ebenda

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