Für mich der schönste Werbespot seit Langem, soviel sei verraten: es dreht sich um französisches Pay-TV:
Über Leben im Breisgau
Für mich der schönste Werbespot seit Langem, soviel sei verraten: es dreht sich um französisches Pay-TV:
Beim Fall des Freiburger Bäckers Lienhart, der gestern einen frühmorgendlichen Ladendieb nieder gestreckt hat, fällt nicht nur die schlechte Vorrecherche des Diebs auf, der natürlich kaum ahnen konnte, dass er es bei den Betreibern mit ehemaligen Judokas zu tun bekommt. Erstaunlich ist auch, wie die mediale Verarbeitung der Geschichte anläuft: Schon kurz nach Zugriff gab es das Video auf Youtube. Wäre nicht verwunderlich, wenn bald die ersten T-Shirts beim zupackenden Bäckermeister erhältlich sind. Interessant auch, wie das die Kollegen vom Innungs-Stammtisch beim nächsten Treffen bezeichnen: „Sauber einen verbrezelt“? „Einmal drauf gesemmelt“? „Aus dem Typ Plunder gemacht“?
(schade, Video wurde inzwischen vom Nutzer entfernt, hier wäre das gewesen):
Aus gegebenem, traurigem Anlass (Bild re.: Bildschirmfoto von Stefan Niggemeier) findet im Netz gerade ein sehr ausgiebiger Streit über das Medium Twitter und über Grenzverletzungen von Journalisten statt, die mit den Mitteln des Bürgerjournalismus arbeiten. Twitter ist für den Absender eine Art „SMS an alle“, ein Microbloggen in 140 Zeichen. Wenn es von Leuten wie Hubertus Heil oder Thorsten Schäfer-Gümbel betrieben wird, wird das ganze Medium regelmäßig der Lächerlichkeit preisgegeben, ansonsten kommt es wohl in erster Linie bei Katastrophen zur Entfaltung: Die Attentate von Mumbai, die Notlandung auf dem Hudson und die Schreckenstat gestern sind solche Beispiele für Ereignisse, bei denen Twitter der schnellste Nachrichtenübermittler ist. Viel Qualität und Tiefe hat das nicht, richtig schlimm wird es, wenn Journalisten aus der Benutzung des Zwitscherkanals ein eigenes Ereignis machen, wo eigentlich etwas ungleich Wichtigeres Gegenstand der Berichterstattung sein sollte.
…der Brite der geht so (Gut, es ist T-Mobile-Werbung, es stammt vom Steinreich-Werber Saatchi, es ist abgekupfert und das Medley holprig – aber es ist trotzdem genial, was sich paar hundert Engländer mit einer Handvoll dazwischen gemogelter Choreografen vergangenen Donnerstag in der Liverpool Station geliefert haben):
(Quelle: Verband der Filmverleiher)
Woran man sein neues Spießertum spürt: Man schaut schon in den Winterferien nach Zielen für kommenden Sommer. Und man hat seit nunmehr 20 Jahren keine Lust mehr auf Camping, Interrail, Fasswein oder sechs Mitreisende auf 35 Quadratmetern. Obwohl man sich das bei einer Langlaufloipe in Strandnähe vielleicht doch mal noch überlegt… (gefunden bei www.reise-preise.de)
Ich habe noch nie geschafft, ein Video einzubinden, finde das bei anderen Seiten aber immer très chic. Dieses hier ist für diesen Versuch ideal, es ist zwar nicht neu, doch mein absoluter Liebling, wenn ich mal kurz unter Niveau lachen will. Schaut selbst:
Unfassbar. Stammt aus Österreich und ich setze jetzt mal nicht voraus, dass man das nur vom Bilderstudium her erkennen könnte.
Nein, nicht was Ihr denkt, und auch nicht des Holländers liebster Sport, das Dominoumschmeißen. Sondern eine sehr nette, bewegende Website:
Nach gemischten Erfahrungen mit dem Abo in Dieter Dorns Residenz ging es gestern mal auf die andere Straßenseite der Cartier- und Kulturmeile Maximilianstraße: Frank Baumbauers Kammerspiele sind als großartiger Jugendstilbau nicht nur das vermutlich schönste Theater Deutschlands, sie lassen auch mit heutigem Jugendstil hin und wieder die Fetzen fliegen, um sich vom Hochkulturtempel gegenüber abzugrenzen. weiterlesen ‘Wirf die Gläser an die Wand’
Kommentar & Analyse