Diese Woche habe ich endlich Iris Hanikas „Treffen sich zwei“ aus der Hand legen können, ein in doppelter Hinsicht qualvolles Buch, das für mich unverständlicherweise auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Qualvoll, weil es ziemlich handlungsarm und gefühlsduselig, aber weitgehend humorfrei die Nöte einer Liebe zwischen zwei Fourty-Somethings in Kreuzberg erzählt, er Systemberater und Nerd, sie Kunsthysterikerin. Qualvoll aber auch, weil die Hanika eine tolle Autorin ist, die mit dem „Loch im Brot“ eine wunderbar assoziative Sammlung zum Alltag, ein richtig schlaues Blog in Buchform auf dem Markt hat. Umso schöner, dass jetzt große Literatur hier Einzug hält. weiterlesen ‘Das wird der Bücherherbst 2008′
Archiv für Oktober 2008
Hinter uns lag ein beachtliches Ausraster-Wochenende, daran besteht kein Zweifel: Ein Ösi-Politiker gab letztmalig Vollgas, ein deutscher Nationalspieler ging mal eben Zigaretten holen und ein Literaturkritiker aufs Ganze, nachdem er sich mit 88 Jahren für eine Show bequatschen ließ, in der Atze Schröder auftritt. Freiburg darf froh sein, dass MRR nicht beim Presseball aufgetaucht ist.

Kommentar & Analyse