Münchner Zwei-Klassen-Gesellschaft

Neulich habe ich den Michael, meinen Büro-Mitinsassen, nach Feierabend im Auto mitgenommen. An der Maximiliansplatz-Ampel ergab sich diese Unterhaltung:

Ich (zum Nebenauto winkend): Die da im Auto neben uns, das ist die A., die bei uns zuhause putzt.
Michael (betrachtet ihren BMW): Die fährt ein dickeres Auto als Du.
Ich: Hab’ keine Ahnung, wie sie sich das leistet.
(kurzes Schweigen, Ampel wird grün, wir fahren weiter)
Michael: Unsere Putzfrau hat sich jetzt ein Haus gebaut.

1 Antwort zu “Münchner Zwei-Klassen-Gesellschaft”


  1. 1 dakittelischgflickt November 9, 2007 um 12:31

    Aha!

    Die A. fährt nen BMW, schauschau. Das liegt wohl daran, weil wir ihr alle letztes JAhr in unserem Gutmenschentum das Gehalt erhöht haben.
    Und dabei dachte ich, die reitet aufm Besen nach HAus.
    Gibt mir zu denken.


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