Gleich zum Auftakt am Samstag ging’s im Vollkostüm auf die Wiesn, wo wie immer alles zusammenfand, was man an München liebt und hasst: Tradition und Folklore, Gemütlichkeit und Bierdimpfelei, Volksfest und Luxusdirnl. Gleichgültig lässt einen das nicht, das merke ich jedes Jahr an der Aufregung kurz bevor’s los geht: Am Samstag um halb neun sehe ich auf unserer Straße vier Trachtenträger, die eine spontane La Ola einlegen, als die drei ersten italienischen Wohnmobile Richtung Theresienwiese rollen. Als wir gegen Mittag losziehen, fragen uns schon nach hundert Metern ein paar recht szenige Engländer, wo man in München diese Klamotten kauft. weiterlesen ‘Gmahte Wiesn’
Archiv für September 2007
Die Überschrift klingt nach Siemens oder Deutsche Bank, aber gemeint ist das Mitglieder-Treffen des Sportclub Freiburg, das Montag abend abgehalten wurde. Ein Abend, wie er nur in der bewegtesten Stadt Deutschlands stattfinden kann. Hier sind meine Versammlungs-Eindrücke: weiterlesen ‘Auf der Jahreshauptversammlung’

Am heutigen Montagmittag breche ich zur Mitgliederversammlung des SC Freiburg auf, wo so irrwitzige Dinge zur Debatte stehen wie die Abwahl von Fritz Keller. Der soll den Verein geschädigt haben, weil er, nun ja, Vorstand ist, mit einem 0:4 gegen Karlsruhe letztes Jahr nicht glücklich war und sich auch sonst nicht im Sinne einer Freiburger Bürgerbewegung verhalten hat. Ich hoffe, dass alles gut aus geht. Davor gab es in München am Sonntag noch etwas zu feiern. weiterlesen ‘35 Jahre Tantris’
Die besten Musikfilme aller Zeiten: Spinal Tap
Veröffentlicht September 13, 2007 Glotzen Hinterlasse einen Kommentar
Beim „Live Earth“ Anfang Juli in London sah ich die Band „Spinal Tap“. Ich gestehe zu meiner Schande, dass ich sie bisher nur vom Hörensagen als Filmprojekt des Regisseurs Rob Reiner („Der Volltreffer“, „Harry und Sally“) kannte. Das Spektakel reichte mir, um endlich den Film auszuleihen: Die Jungs sind normalhässliche Schweinerocker und umso mehr verblüfft das parodistische Können, mit dem sie in London fesselten. Beim Song „Stonehenge“ kamen Zwerge auf die Bühne, die Zusammenfügung von etwas Steinähnlichen scheiterte am allgemeinen Bühnenchaos, in das sich dennoch Musiker von Metallica bis zu den Beastie Boys zum Drei-Akkorde-Jam einfanden. Guckt Ihr hier:
Seit gestern weiß ich: Der Steinhaufen findet bei keinem Auftritt zusammen, die Musiker spielen in Enghosen und kapselartige Embryos eingeschweißt. Es gibt Gespielinnen, die sich als Yoko Ono ins Geschäft mischen und Artrock-Einlagen mit Boccherini-Menuett. Dazu natürlich bizarre Schlagzeuger-Tode in der Vergangenheit (wahlweise rückstandsfrei explodiert oder an Erbrochenem erstickt – dem von Fremden!). Der Film stammt von 1984, die Band hat eigentlich erst im folgenden Kult das Bühnenlicht erblickt. Wenn man mit 23 Jahren Verspätung noch einen Film empfehlen kann, dann tue ich das hiermit: Wer Hardrock hasst, wird sich totlachen, wer Hardrock liebt, auch. Die Welt wäre besser, wenn die Rockmusik mehr Humor hätte. (Dank an Dr. Rock für die Leihgabe)
Drei Wochen Urlaub liegen hinter mir und natürlich gab es in Südtirol (zwei Wochen) und in Freiburg (eine Woche) wieder allerhand Aufreger, erfreuliche wie unerfreuliche. Hier sind die Highs and Lows der vergangenen Wochen. weiterlesen ‘Wieder aufgetaucht’



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