Archiv für März 2007

Große Gastgeber

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Mittwochabend war ich bei der Eröffnung der sehr liebevoll betreuten Ausstellung „Grand Hotel“ im Münchner Literaturhaus. Es geht ums Ankommen und Abreisen, den großen Auftritt in der Drehtür und im Speisesaal, ja selbst um das Auf und Ab des Lifts – vor allem aber, wie das alles in Büchern und Schriftstellerbiografien seinen Platz gefunden hat. Zwischen alten Speisekarten, Zimmerschlüsseln und allerlei Zetteln sehen wir die Verewigung derselben bei Thomas Mann, Vicki Baum und Joseph Roth. Wir sehen in der Ausstellung aber auch: Die Epoche der Grand Hotels ist vorbei.

Vielleicht auch, weil die großen Gastgeber heute ihr Herzblut an ganz anderen Orten vergießen als in den 300-Bettenhäusern, von denen nur noch die wenigsten im Familienbesitz sind. Einer dieser herzlichen Gastgeber war Franz Keller, der gestern kurz vor seinem 80. Geburtstag gestorben ist. Jeder weiß, dass er ein rauflustiger Winzer und Herd-Missionar war. Als er damals in die Arena stieg, ging es noch um kollektive Genuss-Erziehung – nicht um die Frage, ob ein Wein nun nach eingelegter Birne oder nassem Pferd schmeckt oder die Speisekarte mit „auf“ oder „an“ aufgerüscht wird.

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Ich habe Kellers große Gefechte nicht vor Ort miterlebt. Als ich Mitte der 90er erstmals in seinem „Schwarzen Adler“ in Oberbergen am Kaiserstuhl einkehrte, lernte ich bereits seinen Sohn Fritz an vorderster Front kennen. Mir geht es nah, dass er derzeit eine so schwere Zeit erlebt. Die Party zu seinem eigenen 50. in der Nacht zum Montag hat er diese Woche abgesagt. Aber er hat etwas geschafft, was einen die traurige Nachricht vom Abschied seines Vaters tröstlich aufnehmen lässt: Er führt längst mit Herz (und Erfolg) diesen mächtigen Betrieb, den sich über Jahrzehnte hinweg kaum einer ohne den Namen des Seniors Franz Keller vorstellen mochte. Ganz ohne Ballsaal und Drehtür: Im „Schwarzen Adler“ lebt der Gastgeber-Geist der Grand Hotels noch eine Weile weiter.

P.S., Sonntag abend: Hab eben noch bei „Zeit online“ gelesen, wie der großartige Vincent Klink von seinem letzten Besuch im „Schwarzen Adler“ schwärmt: „Der ‘Adler’ in Oberbergen war nach dem Willen des Patrons nie eine Fastenklink, sondern ein Ort forcierter Schluckspechte und gnadenloser Selbstverwöhner.“ Auch das trifft auf das Patronat von Franz wie von Fritz gleichermaßen zu!

Overheard in München

Heute morgen auf dem Rücksitz: „Hey, wieso fahren wir nicht zum Kindergarten?“ – „Johanna, wir machen doch heute Deinen Hörtest“ – „Was?!“

Irrsinn in Serie

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Eine TV-Sendung, die Paul Wellers epochalen Song „Walls come tumbling down“ als Auftaktmelodie bringt, kann nicht von schlechten Menschen sein. Und so zieht mit dem neuen Dr.Psycho/PRO7 dann auch große Unterhaltung in den Montagabend ein: Christian Ulmen in der Titelrolle, unter den Machern versammeln sich Ralf Husmann, Drehbuchautor von „Stromberg“, und Regisseur Ralf Huettner, dem wir „Um die 30″ und „Die Musterknaben“ verdanken. Wie bei letzteren gibt’s wieder rauhe Kölner Stadtrandbilder und Polizisten zwischen Alkoholsucht, aggressivem Zucken und Arschloch-Verhalten. Ulmen gibt in diesem wüsten Haufen den trottligen Psychodoc, einen, der gekleidet wie ein Frührentner, aber so erfahren wie ein Student daherkommt. Herrlich, auch weil er sich stellenweise wie in „Mein neuer Freund“ aufführt. Kurz: Meine neue Lieblingsserie. Und leider so einzigartig in der Schreckenslandschaft deutscher Serien, dass das weitere Schicksal wie schon beim „Neuem Freund“ besiegelt sein dürfte: Es müsste mit dem Quotenteufel zugehen, wenn diese Sendung nächsten Montag nicht den Sendeplatz wechselt: 23.55 Uhr scheint leider realistisch. Was sehr für Ulmen spricht.

Enthüllungsjournalismus

Es ist ein liebgewonnenes Ritual: Wenn einer von uns Redakteuren mit dem Spitzen-Fotografen Nils Hendrik Müller auf Reisen geht, wird am Rande des Reportage-Termins ein „schlechtes Versteck“ fotografiert. Die Zeitschrift „Titanic“ hatte das mal halbherzig eingeführt, Nils hat es über Jahre hinweg perfektioniert. Mich hat er bereits in schlechten Verstecken in St. Tropez, Istanbul und auf dem Flughafen Osnabrück (den gibt’s wirklich) geknipst.

Zu meiner Freude ist mein Osnabrück-Bild mit ihm als mies Getarntem sogar in die Spitzen-Kategorie „echt schlecht“ gewandert. Denn er hat jetzt (auch auf Drängen unserer Bildredakteurin Ruth) eine Homepage eingerichtet, die ich hiermit wärmstens empfehle. Der schöne Nebeneffekt der Aktionen: Für Nils funktioniert das als eine Art Werkverzeichnis. Wo immer und mit wem auch immer er was zu arbeiten hatte – es gab dort ein schlechtes Versteck.

www.schlechte-verstecke.de
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Lokalreport

An dieser Stelle muss ich kurz das Loblied aufs Münchner „Walter & Benjamin“ anstimmen: Nur ausgemachte Unholde und Menschen, die zum Lachen ins Dreisamstadion gehen, können dort keinen schönen Abend verbringen. In der Vergangenheit hatte ich Schwierigkeiten, mit dem Laden warmzuwerden, gestern abend hat dort alles gepasst: Essen gut bis sehr gut, es gab Thunfisch mit Gurke und Koriandercreme und das derzeit alle Speisekarten beherrschende geschmorte Kalbsbackerl. Beides schlicht, aber wohlschmeckend aufgetischt.
Die Weinkarte des Ladenlokal-Bistro-Mix’ sind die Regalwände. Dort sucht man sich aus, was man gegen ein Korkgeld von 10 Euro Aufpreis an den Tisch serviert haben will. Auch das eine so faire wie einfache Lösung. Ich habe wieder mal den „Costers del Gravet“ der spanischen Keller-Kooperative Capcanes genossen. Die Jungs sorgen u.a. mit koscheren Tropfen für Aufsehen.
Und auch atmosphärisch war es einer dieser gelungenen Abende, an denen man sich jenseits von „nett“ oder „lecker“ einfach sauwohl fühlt: Gute Tisch-Unterhaltung und viel Gescherzel mit den Nebensitzern links und rechts, aber nicht gezwungen. Mein Nebenmann und ich haben bereits nach zwei Minuten gemerkt, dass wir aus der gleichen Stadt kommen, sind aber gottseidank erst zwei Stunden später darüber ins Gespräch verfallen, und auch das ohne Heimattümelei. Nur war es einmal mehr ein Beleg für meine These, dass München für Freiburg das ist, was New York für Jerusalem verkörpert: Würde mich jedenfalls immer weniger wundern, wenn hier am Ende mehr Dreisampeople lebten als im Badischen selbst.
Walter & Benjamin, Rumfordstraße 1, München, 089/26024174, www.walterundbenjamin.de

Der Dutt

Aller Voraussicht nach heißt der neue Trainer des SC Freiburg heißt: Robin Dutt. Über den 42-Jährigen weiß man, dass er aus dem Regionalliga-Abstiegskandidaten Stuttgarter Kickers mit wenig Geld einen Aufstiegskandidaten gemacht hat. Er war Klassenbester des 50. DFB-Trainerjahrgangs (Klassensprecher: Andi Möller, mit dabei auch Heiko Herrlich und Damir Buric), er ist indisch-stämmig und der erste Trainer seit Wolfgang Wolf, der bei den Kickers 100 Spiele überlebt hat. Er war als Neururer-Nachfolger bei Hannover 96 im Rennen. Und es gibt ein Buch von Robin Dutt über die britischen Künstler-Legenden Gilbert & George, aber das dürfte wohl ein schöngeistiger Namensvetter geschrieben haben. Vor allem aber eröffnet er der Freiburger Lokalpresse ungeahnte Wortspielmöglichkeiten, wenn sie nach 16 Jahren Apathie wieder zu neuem Humor und Kritikfähigkeit findet. Ich stelle hiermit folgende Namens-Kalauer kostenlos zur Verfügung:

  • Die Märchen-Variante: „Robin Dutt rettet den Blackwood Forest“
  • Die Coiffeur-Idee: „Dutt schneidet alte Zöpfe ab“
  • Voll Grass: „Der Dutt“
  • Der badische Patient: „S’Dutt gar nimme weh“ (Dank an Micha F. für die Idee)
  • Schön auch, wie der Breisgau auf die Personalie reagiert: Für Sonntag ist eine Fan-Aktion geplant, die unter dem Motto „Wir sind Finke“ firmiert. Ob ausgerechnet ein Bild-Zeitungs-Slogan („Wir sind Papst“) geeignet ist, den Vorstand zur Umstimmung zu bewegen? Der Sportchef der örtlichen Zeitung macht sich dagegen Sorgen, ob es den jetzigen Trainer nicht zum sofortigen Hinwurf bewegt, wenn man seinen Nachfolger rechtzeitig bekannt gibt. Süß.

    Von Robin Dutt selbst gibt es übrigens ein recht schlaues Zitat, das universell für die Fußballwelt gilt: „Man muss nicht solange bei einem Verein bleiben, bis man rausgeworfen wird.“

    Von bunt bis beige – Orlandos beste Adressen

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    Am Ende war’s doch noch ganz schön im „Sunshine State“: Die gewohnte Adaptersuche fürs leere Handy konnte ich schon noch nach drei Super-, Bau- und Büromärkten abschließen (in Phoenix waren vier über die Stadt verteilte Läden nötig). Diesmal musste ich ein 4er-Set inklusive Australien und China kaufen, damit ich den Converter für die USA dann beim nächsten Besuch wieder konsequent daheim vergessen kann. Dabei etwas Trendspotting in Vorstadt-Malls betrieben: „Garden shoes“ sind in den USA die neuen Flipflops. Es sind OP-kompatible Gummiclogs, fiesbunt und mit Schweizerkäse-Löchern vorne drin. Riesige Gardenshoes-Regale legen nahe, dass sie bald auch bei uns über die Flure quietschen werden. Ansonsten hatte ich den Eindruck, dass die Pharma-Wände in der Supermärkten weiter wachsen. Das Bild zeigt lediglich ein Zwölftel aller Medikamente bei „Walgreens“, Vitamin-Regalmeter nicht eingerechnet.

    Am Abend habe ich dann noch einen dieser wunderschönen Buchläden aufgetan, wie es sie bei uns viel zu selten gibt: Am Empfang ein Tisch mit wirklich sehr außergewöhnlichen Neulings-Empfehlungen, in der hinteren Ecke eine nette Kaffeebar, vorne ein schönes Zeitschriftenfach mit herrlichem Stoff (vor allem mein Lieblingsheft „Mental Floss“ mit Noam Chomsky-Bashing war den Besuch wert). Dazu ein freundlicher Betreiber, der mich fragt, ob ich ein Münchner Kindl sei.
    625 East Central Boulevard, www.urbanthinkorlando.com

    Weiter ging’s zu einer verlässlichen Dinner-Adresse direkt nebenan: Im „Hue“ gibt es handwerklich sehr saubere Crossover-Küche zwischen Pacific Rim-Style und mediterran. Tadelloser Thunfisch-Tartar und als Hauptgang eine asiatisch bepinselte Entenbrust mit Pasta und geschmackstarken Bohnen mit Ingwer.
    629 East Central Boulevard, www.huerestaurant.com

    Für den späteren Feierabend empfehle ich „The Social“, ein super Alternative-Club mit täglichem Konzertprogramm. Mitten im Zentrum gelegen, trotzdem gut Independent. Am Jungfernstieg oder in der Kaufinger Straße ist Vergleichbares nicht zu finden.
    54 North Orange Avenue, www.thesocial.org

    Mein Hotel, das „Eo-Inn“, kann ich nur eingeschränkt empfehlen. Es entstammt der alten Generation von Boutique-Hotels, die einst Erneuerung versprachen und jetzt selbst wieder runterkommen. Sporadisch besetzte Rezeption, Begrüßung im Zimmer durch einen fordernden Trinkgeld-Umschlag der Putzkraft und ansonsten viel Einsatz von Beigebraun, aber eine schöne Terrasse (Bild). Das Haus liegt in guter Lage am ultra-hippen Lake Eola. Insgesamt ziemlich 90ies. (DZ ab 139 $)
    227 North Eola Drive, www.eoinn.com

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    Besser ist das in der Nachbarschaft gelegene Bed & Breakfast „The Veranda“: Mehrere Häuschen im Stil der Kolonialzeit mit einer zentralen Wohnküche, wie sie freundlicher nicht sein kann. Favorit für Honeymooners, aber mit Ohrenstöpseln sicher eine hübsche Location. (Zi. ab 98$)
    115 North Summerlin Avenue, www.theverandabandb.com

    Wachstation

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    Seit ich „City of Quartz“ vom apokalyptischen Stadtsoziologen Mike Davis gelesen habe, betrachte ich die Wartebaenke im oeffentlichen Nahverkehr der USA mit geschaerftem Blick: Davis erklaert, wie Haltestellenbaenke pennersicher designt werden. Dies hier ist die Orlando-Ausgabe. In New York ist es eine lange Holzreihe, die von maechtigen Querteilern unterbrochen wird. In L.A. sind es runde Halbroehren. Alle Modelle sind regional verschieden aber mit der gleichen Schikane versehen: Man kann darauf gerade noch sitzen oder sich anlehnen, aber nicht schlafen.

    Sollte ich eines Tages noch auf die Idee kommen, ein Kunst-Stipendium zu beantragen, werde ich das Foto-Projekt „Schlaflos in Seattle und anderswo“ initiieren. Ich hoffe jemand vom Goethe-Institut liest mit und stellt schon mal die Mittel fuer ein Jahr USA bereit…

    Florida Boy

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    Nach dem Arizona-Aufenthalt vergangenen September bin ich wieder in einer dieser unbehausten ein-zwei-Millionen-Staedte gelandet, diesmal in Orlando. Fuer viele mag es Nebensache sein, fuer mich ist es so wesentlich wie schockierend: Man kann hier zehn Meilen weit durch Downtown und Vorstadt fahren, ohne einen einzigen Baecker oder Metzger zu finden. Brot und Fleisch fallen offenbar vom Himmel in die Supermaerkte, ansonsten sind die Beziehungen zwischen der Herstellung von Lebensmitteln und dem Handel damit endgueltig gekappt. Entsprechend schmeckt es auch. Die Basis-Ernaehrung hier ist so sehr im Eimer wie die Umlaute in diesem Beitrag.

    Dafuer durfte ich heute einen zu 96 % fettfreien Schinken im Sandwich essen, der Truthahn in der gleichen Filiale lag bei 99 %. Ich warte auf die ersten Schinkenfette im Minusbereich, die tragen vielleicht noch ein paar Schwarten aus dem Koerper ab, wenn man sie isst.

    Wer als Ami-Grantler fuer solches Essen nun allein die USA verantwortlich macht, irrt: Hier laeuft nur eine Entwicklung ab, die in langsamerer Geschwindigkeit auch bei uns angerollt ist: Ein Zwei-Seiten-Modell, bei dem auf der einen Seite Gute Bildung/ Geld/ Gesundheitsbewusstsein stehen – und auf der anderen Seite halt das Mist-Sandwich von heute morgen und seine Opfer.

    Gibt es Hoffnung? Ja, sogar hier waechst das Bewusstsein. Zu sehen im aktuellen „Time“ Magazin, das unter dem Motto „Forget Organic“ die Suche nach dem perfekten Apfel zum Titelthema macht. Und ihn wo findet? Natuerlich im eigenen Garten. Ausserdem gesehen (in den vielgeschmaehten USA!): Ein Linienbus, der sein Fahrrad-Transportgitter wie eine Monstranz vorne dran geschnallt hatte. Und zahllose Recycling-Tonnen, auf dem Chicagoer Flughafen. Die Deutschen muessen die Welt also doch nicht allein retten, wie die „Bild“ am Montag fuerchtete. (Hab’ die Schlagzeile nur im Vorbeifahren gelesen!)

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    (Die Story zu diesem raetselhaften Aufenthaltsort? mehr dazu hoffentlich im Mai…)

    A long day’s journey into the night

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    …unternehme ich gerade. Ganzlangstrecke von Muenchen nach Florida mit zweimal umsteigen, da fliegen einem die Erkenntnisse nur so zu. Sollte man meinen. Themenplaene, Roman-Lektuere, Doktorarbeitskizzen und ganze Magazin-Entwuerfe. Hier das tatsaechlich Wichtigste, was ich in den vergangenen 16 Stunden mitbekommen habe:

    - Rentner verhalten sich eigentlich wie Teenies („Die Zeit“)
    - Die Golden Gate Bridge kriegt vielleicht einen Anti-Selbstmord-Zaun („SZ“)
    - Bettina Zimmermann schaut ziemlich gut aus (Muenchen – Zuerich, Reihe 13)
    - Der Bacardi-Konzern will Absolut Wodka kaufen (englische „Financial Times“)
    - Polizei heisst auf daenisch „Politi“ („Herald Tribune“)
    - Wir sind gerade mitten in der Rush-Hour unseres Lebens (sagt Silke)

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