Archiv für Februar 2007

Frau Antje – der Humor der Anderen

Klar, dass man sich mit Florian Henckel von Donnersmarck über den „Oscar“ freut: Sein Film hat erzählerische Klasse und ein tolles Thema, er ist Masse und Excellence, Filmkunst und ein kleines Blockbusterle. Er ist das Lebenswerk eines Regisseurs, der keinen Zweifel daran lässt, dass er mit seiner Arbeit den „Oscar“ gewinnen will und nicht den Kritikerpreis der Darmstädter Zelluloid-Tage. Am meisten hat mich gestern jedoch die Berichterstattung von „Spiegel Online“ über Henckel von Donnersmarcks Oscar-Nacht belustigt. Der L.A.-Korrespondent wusste nur, dass Hauptdarsteller Sebastian Koch eine Freundin mit holländisch klingendem Namen hat, den echten hat er dann Stunden später nachgereicht. Aber lest selbst die Blindtext-Korrektur, die unter seinem Artikel von „Spiegel Online“ steht:

Korrektur: Im Text wurde Sebastian Kochs Freundin zunächst Antje van Cäse genannt. Der richtige Name lautet Carice van Houten. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Frankfurt an der Themse

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Zu den eher schlichten Wortspielen gehört die Variante, dass Frankfurt „Mainhattan“ sei. Dabei soll es wohl um Internationalität und Hochhäuser gehen, viel mehr ist an dem New York-Vergleich nicht dran. Als ich im Januar dort war und in die neue „Suite“, einen Ableger des King Kamehameha Club mitgenommen wurde, fühlte ich mich eher an einen anderen internationalen Finanzplatz erinnert: Der Besuch dieses Barwunders bewies eindrücklich – wie das in England oft zu erleben ist – dass Geld nicht immer in Stillosigkeit münden muss, sondern Beachtliches zustande bringen kann.

In diesen Tagen, in denen Glamour und Hochglanz auf das Sortiment eines 1-Euro-Ladens zusammengeschmurgeln („Park Avenue“ und „Vanity Fair“ dürften demnächst zwischen Diddl-Aufklebern und Plastik-Blumenkränzen erhältlich sein…), muss man einen Laden wie die Suite preisen: Die Macher haben sich eine ehemalige Allianz-Repräsentanz gegenüber der Frankfurter Alten Oper gemietet, man betritt das Haus durch ein sagenhaft großzügiges Kronleuchter-Atrium und wandelt durch Räume, die Restaurant, Bar, Lounge (noch so ein entwerteter Begriff für eine schöne Sache) zusammenfügen und ein herrlich britisches Club-Gefühl vermitteln. Ich kenne keinen vergleichbaren Laden in Deutschland, an dem man nach Feierabend mit gelockerter oder noch angespannter Krawatte derart lässig UND stilsicher einen Martini oder Whisky zu sich nehmen kann. Die geschlossenen Gesellschaftsräume, die sich American Express gerade als „Members Only“-Hinterzimmer herrichten lässt, verstärken die Sogwirkung der Suite eher noch. Allein oder in Gesellschaft, zur Samstagnacht oder an einem Dienstagvorabend, in einer lauten Jungsrunde, beim Date oder als einsamer Nachtfalke – das spielt hier überhaupt keine Rolle: Die Bar ist der Star.
Taunusanlage 20, Frankfurt
king kamehameha suite

Gibt es ein zweites Leben im ersten?

Wäre ich unser Chefredakteur, würde ich diesen Monat ein rundes Bapperl oder eine Banderole auf den Titel kleben: „Garantiert ohne Second Life-Artikel!“ Denn soweit ich sehe, sind wir die einzige Publikation in ganz Deutschland, die ohne einen Artikel zu dem kruden Internet-Spiel erscheint. Gut so. Und überhaupt: Welche der überall bejubelten Technik-Späße muss man mitmachen, welche nicht? Hier sind die Antworten auf Fragen, die ich mir selber stelle.

Muss ich ins Second Life?
Wozu? Um mir einen virtuellen Kaffee zu bestellen und mir mit Ach und Krach ein Outfit zusammenzusparen, damit ich nicht wie ein schlecht gezeichnetes Tier aussehe? Eine komplett überschätzte Erfindung, auch wenn angeblich drei Millionen Menschen darin rumstreunen. Wer diese Menschen sind, hat bisher nur „Titanic“ durchschaut: Zu 90 Prozent scheint es sich um Journalisten zu handeln, die ihrem Chefredakteur einen Erlebnisbericht vom virtuellen Sex (mit anderen Journalisten) liefern müssen.

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(HDR-Bild mit freundlicher Genehmigung von fudder.de)

Muss ich meine Digitalfotos mit HDR pimpen?
Ja – wenn in meinem Wohnzimmer die Wände voll hängen mit Ölbildern von Fritz, dem Fußgängerzonenmaler. Dann kann ein HDR-Poster durchaus eine Bereicherung sein. Ansonsten ergibt die Dreifach-Montage aus einem über-, einem unter- und einem richtig belichteten Foto des gleichen Gegenstands reichlich kitschige Bilder (s.Foto). Offenbar ist HDR aber eine echte Chance für bisher stiefmütterlich behandelte Motive: In der „Spiegel“-Story zum Thema (eine Woche vor dem „Second Life“-Titel im gleichen Blatt) waren als Beispiele der Duisburger Hafen und die Altstadt von Mettmann gezeigt – beides Orte, die ohne HDR kein Mensch knipsen würde.

Muss ich meine Fotos in Internet-Communities einstellen?
Hm. Mein geschätzter Büromitinsasse, der Gadget-Michel, macht es, auf Focus-Online. Und erntet plötzlich Lob von wildfremden Menschen, die nichts sehnlicher erwarten als neue Schüsse von ihm: „Super-Motiv“, „ideale Perspektive“, „perfektes Bild“ lauten die gestanzten Kommentare, von denen er bis zu 30 am Tag empfängt. Gut fürs Ego. Aber hätte er vor 20 Jahren mit einem analogen Fotoalbum bei Unbekannten an der Haustür geklingelt? Um es mit ihnen begeistert durchzublättern? Eher nicht.

Gute Vorsätze (2)

Heute war einer der seltenen Tage im Jahr, an denen ich noch vor der Arbeit laufen gegangen bin. Einer der dicksten Merksätze der Fitness-Fraktion lautet ja: Wenn Bill Clinton und Joschka Fischer vor der Arbeit joggen konnten, kannst Du das auch. Nun ja. Habe ein für mich maßgeschneidertes Verstegen-Intervall absolviert, bei dem man soviel mit Zeitstoppen und Pulsbeobachten zu tun hat, dass die Füße gar nicht müde werden können. Unterwegs war ich an der Isar, einem der wenigen Orte in München, wo die besten Dinge im Leben noch frei sind. Am sonnendurchfluteten Flaucher ist mir dann aufgefallen, dass heute ja Aschermittwoch ist. Beginn der Fastenzeit, neben Neujahr der beste Tag, um gute Vorsätze zu verwirklichen.

Und viele gute Vorsätze unterstellte ich auch der „Abendzeitung“, als ich an ihrem heutigen Zeitungsaufsteller-Plakat vorbei kam. Offenbar wollen die dem Leser künftig noch regionaler kommen: „Bessere Betreuung für Zwergerl“ lautete die Schlagzeile zum Thema Tagesmütter. Jetzt hoffe ich inständig, dass die AZ und ich an unseren Vorsätzen festhalten und daran wachsen. Dann darf ich eines Tages nach dem Morgenlauf diese Überschrift lesen: „Wegen Zamperl: Bub fängt Fotzn von Taxler“. (Muss ich das jetzt übersetzen?)

Darf man über Finke lachen?

Sicher, und auch mit ihm. Eben ist ein fiktives Tagebuch des Trainers online gegangen, das ich mir zum Rosenmontag für „fudder.de“ ausgedacht habe (hätte ich mir aber auch an jedem anderen Tag im Jahr ausgedacht). Hier ist der Link zum Reinlesen, viel Vergnügen. Viel Spaß auch bei den Freiburg-typischen Beschimpfungen in den Kommentaren, die viel über die Meinungsfreiheit nach 16 Jahren Volkerkratie aussagen:

http://fudder.de/artikel/2007/02/19/volkers-tagebuch/

Überlebensgroß: Andreas Gursky

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Es war die bestbesuchte Ausstellungseröffnung, die es im Münchner „Haus der Kunst“ seit langem gab, und sie begann mit einer zusätzlichen Attraktion, einem Stromausfall. Die Münchner Ausstellungshalle musste zur Vernissage des größten lebenden Fotografen am Freitag durch den Hintereingang betreten werden, die Begrüßungsreden fanden im Notlicht statt.

Als alles repariert ist und die gigantischen Fotoprints im Gedränge besichtigt werden können, wundert sich keiner mehr, warum Gursky so irre Auktionsergebnisse erzielt (erst vergangene Woche ging erneut ein Abzug seiner Fotografie „99 Cent“ für 1,7 Millionen brit. Pfund bei Sotheby’s weg). So naiv es klingen mag, aber manche seiner Bilder verkörpern das für Erwachsene, was meine vierjährige Tochter Johanna stellvertretend für alle Kinder liebt – riesige Wimmelbilder: Auf Fotografien vom Grand Prix in Monaco sehen wir erst ein Auto, das in der Bildmitte mit der Leitplanke kämpft. Dann fällt uns die hektische Betriebskamkeit der Monteure an anderen Autos im unteren Bilddrittel auf. Und ein paar Blicke später siehst Du erst, dass tatsächlich ein Formel-Eins-resistenter Schwimmer seine Runden im Hafenpool dreht, links vom Unfall.

Gursky reist mittlerweile rund um die Welt für einzelne Bilder: Er zeigt uns nordkoreanische Jubel-Choreografien, New Yorker Hotelhallen, Börsen in Kuwait und Chicago, Korbfabriken in Asien und natürlich die berühmten US-Supermärkte von „99 Cent“. Faszinierend montiert, mit verschwundenen Fluchten, hell-dunkel-Unmöglichkeiten und einer Motivwahl, die kein Thema auslässt, vor allem aber DAS ultimative Foto an Orten sucht, die eigentlich totfotografiert sind wie die „Tour de France“ oder der Strand von Rimini.

Und diese digital komponierten Bilder, die unsere komplette Lebenswelt zwischen Popkultur und Arbeit einschließen, entzieht Gursky dem Zugriff von Magazinen und anderen Abdruckmöglichkeiten. Er macht sie für Museen und Sammler. Dieses rar-Machen und das Handeln im eigenen Auftrag ist wohl neben der Qualität der Bilder sein zweites Erfolgsgeheimnis.

Erstaunlich übrigens auch die Gäste gestern abend – keinerlei D-Prominenz, von den bekannten Gesichtern konnte man sagen, dass sie wie Gursky ebenfalls die Spitze ihrer Zunft verkörpern. Es schauten vorbei: Der Fußballjournalist Christoph Biermann, der Verleger Helge Malchow von Kiepenheuer & Witsch, der Schriftsteller Christian Kracht, der Architekt Jacques Herzog, der Ex-Playboy Gunter Sachs und jene zwei Männer, die gegen halb neun einen Bummel mit dem Fotografen unternahmen: Ein lustiger, napeleonkleiner Franzose und ein Deutscher mit markanten Kinn – es waren Ferrari-Chef Jean Todt und Michael Schumacher.

http://www.hausderkunst.de/
bis 13. Mai

Öffentlich-rechtliches Anstalts-Vergnügen

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(Bild: Thomas Dashuber/Resi)

Gestern abend waren wir im Residenztheater, es gab den „Offenen Vollzug“ mit Gerhard Polt und den Biermösl Blosn. Es war sicher nicht Polts bestes Stück, saugut war es trotzdem. Vor allem die Schlussnummer, in der Polt ungeahnte Parodie-Künste offenbart – im vollen Ornat, mit höhenverstellter Singsang-Stimme und rollendem R spielt er Papst Benedikt und kärchert nebenbei den Weinberg des Herrn mit dem Laubbläser.

Bei der famosen Biermösl Blosn hab’ ich nach Nummer zwölf mit dem Instrumente-Zählen aufgehört (Harfe, Alphorn und Dudelsack inkl.). Und mich ansonsten still an meinem Wohnort Bayern erfreut: Zuverlässig liefert dieses Land zwischen zwei Polt-Programmen soviele Skandale (Stoiber, Beisheim-Stiftung, Gammelfleisch), dass der Meister wieder mühelos zweidreiviertel Stunden gefüllt bekommt.

Das Schöne ist aber dann auch der öffentlich-rechtliche Umgang mit diesen Themen, gerade weil man es in weiß-blau-Country nicht vermuten würde: Der jeden Donnerstagabend vor einem Stoiber-Double niederknieende „Quer“-Moderator Christoph Süß ist in jeder anderen Anstalt außer dem Bayrischen Rundfunk zur Hauptsendezeit undenkbar. Und dass Polt im Bayrischen Staatsschauspiel, als Veranstaltung im Abo „lila“, auftritt – das war das heimliche Vergnügen des gestrigen Abends. In diesem Bundesland werden Steuer- und TV-Gelder wenigstens sinnvoll verschwendet. Vielleicht gilt aber auch nur, was Herbert Achternbusch vor über 20 Jahren sinngemäß so formuliert hat: „In Bayern leben 60 Prozent Anarchisten, und die wählen alle CSU.“

Die Kinosaurier

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Sie sind fett, sie haben keine Frisur, sie tragen Acrylpulli mit Krankenkassenbrille oder stinken um 11 Uhr morgens nach Schnaps. Sie sind nicht die Menschen, auf deren ästhetisches Urteil man vertraut. Trotzdem sind sie Kinokritiker. Sie sind meine Kollegen.

Am Rande der Berlinale läuft gerade eine kleine Debatte zur deutschen Filmkritik. Der Produzent Günter Rohrbach hat sie eigennützig befeuert. Er fragte sich: Warum sehen sich nur 32.000 Menschen einen Film an, der bundesweit auf allen Kulturseiten gefeiert wurde? Und: „Was würden die gleichen Kritiker erst über ‚Citizen Kane’ schreiben?“ Der Mann hat recht.

Oft sitze ich in Seltsamfilmen wie Hans Steinbichlers „Winterreise“ und weiß, warum Experten ihn lieben werden: Er ist so Anti-Hollywood – schlechte Personenführung, depressive Schauplätze und ein Sepp Bierbichler, der in Wasserburg und Nairobi Schubert-Lieder am Klavier knöttert. Der Stoff, aus dem Feuilleton-Binsen wie „Von unerhörter Kraft und Sehnsucht“ (Berliner Zeitung) geflochten werden.

Wenn es mal keine Handicap-Filme, sondern echtes Hollywood in den Pressevorführungen zu sehen gibt, höre ich die intellektuellen Stammtischler dagegen noch im Halbdunkel lospoltern. Ohne Nachdenken rinnt es mit dem Abspann aus ihnen heraus. Eine kleine Auswahl der jüngsten Ärgernisse:

„Dem Typ, der die Untertitel gemacht hat, gehört das Honorar gestrichen.“ (Über Robert Altmans „Last Radio Show“)

„Unglaublich, wofür sich der alles hergibt.“ (Über „Mitten ins Herz“ mit Hugh Grant)

„Der neue James Bond ist realistisch dagegen.“ – „Das lernt man im Grundkurs Physik, das das nicht gehen kann.“ (Über „Sunshine“ von Danny Boyle)

Muss ich erwähnen, dass die „Radio Show“ in weiten Teilen stimmig übersetzt ist? Dass „Mitten ins Herz“ gut und selbstironisch unterhält? Und „Sunshine“ im Jahr 2057 spielt?

Zauberhaftes München (3)

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…gesehen Samstagnacht im Excess/Jahnstraße. Wie wohl erst „Haidhausen Liaisons“ und „Westend Amouren“ klingen mögen?

Allrad fürs Kind

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In der Augsburger „Baby-Welt“ stehen so viele Kinderwägen zur Auswahl, dass man sich problemlos eines dieser weitschweifigen Großraumformate von Fotograf Andreas Gursky aus dieser Location vorstellen könnte. Wir sind am Samstag mittag zu der Kleinkind-Halle (laut Eigenwerbung eine der größten Europas) gefahren, weil wir ab Mai einen neuen Wagen brauchen. Jetzt wissen wir Bescheid.

Hier werden keine Kinderwagen verkauft, es sind City-Panzer für Statusgebährende. Manche Reifen sind auf Traktor-Spur ausgerichtet, Ventil und Profil von der 21-Gang-Maschine eines Fahrradkuriers sind serienmäßig. Es gibt Stoßdämpfer am Kinderwagen, für Businesspeople auf Entzug werden Baby-SUVs auf stylishe Bürostuhl-Achsen montiert. Die Wagen für Drillingseltern stellt die Marke „Urban Jungle“ her. Und selbst Akademiker, die nie ihre tiefergelegten Fantasien auslebten, rüsten sich hier mit ausladendem Gerät für den Großstadt-Dschungel. Vermutlich stehen sie am Wochenende im Kindercar-Port und wienern diese Hot Wheels wie ein Auto, dass sie nie besitzen durften.

Es mag nach Eva Hermann riechen, aber ich muss an die Zeit denken, als meine Großmutter Kinder bekam, so ab 1946. Ein Kinderwagen hatte mit Sicherheit keine höhenverstellbare Lenkstange. Einzige Anforderung war, dass er auch Baby Nummer vier noch übersteht.

Wir entscheiden uns für ein Modell, das chromblitzt, aber auf alt macht. Sagen wir, es verhält sich zu einem schön altmodischen Kinderwagen wie der New Beetle zum Käfer. Letzterer war übrigens 1988 unser erstes gemeinsames Auto. Er kostete damals umgerechnet 500 Euro. Die Neuwagen-Anschaffung von der Augsburger Vierrad-Show wird 648 Euro kosten. Ein Trelock-Hochsicherheitsschloss dürfte dazu kommen.

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