Archiv für Januar 2007

Ab durch die Hecke

„Why is Britain so noisy“ fragt der „Guardian“ heute, ausgerechnet an dem Tag, an dem wir das Vogelgezwitscher-England und das pure Rauschen gestutzter Büsche im Wind genießen. Aus dem elektrisierend-hysterischen London sind wir ins 120 Meilen entfernte Somerset geflüchtet, wo eine der schönsten Hotelperlen der Welt glitzert, das Babington House.

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Dieses Hotel zeigt, warum wir uns in etablierten Häusern oft so ungastlich fühlen: Es ist eine von ganz wenigen Herbergen, die so eingerichtet sind, wie wir es selbst (mit viel Geld) tun würden – ein schöner Kompromiss zwischen Vintage-Designmöbeln und alter Stuck-Herrlichkeit. Dazu ein Spa in einem ehemaligen Kuhstall und Räume, die endlich einmal eine zeitgemäße Antwort auf den Opa-Salonkram darstellen, den uns „Vier Jahreszeiten“ und Co. als gesellschaftsfähig aufschwatzen: Es gibt den Pool Billard-Raum mit schöner Vertäfelung, eine Bibliothek mit Bubble Chair (Bild unten) und eine Bar, die abgewohnt genug ist zum Wohlfühlen und durchdesignt genug für Gran Turismo.

Vor allem die Details machen die Zimmer und Säle zu meinem neuen Hotelliebling: Die unbedienbaren Lichtschalter-Batterien, die Design-Hotels so hassenswert machen, fehlen gänzlich. Das Hotel ist benutzerfreundlich. Im Zimmer läuft zur Ankunft klassische Musik, die an genau diesem Ort und in dieser Lautstärke so erträglich ist wie sonst nirgends in der Welt. Die Minibar im Zimmer verzichtet auf die üblichen Flachmänner für Handelsvertreter und bietet die Dreifaltigkeit der Flaschenwelt: Wasser (kostenlos), Bier, Champagner. Alles weitere regelt der Barmann Ihres Vertrauens.

Die Betten allein sind so groß wie ein komplettes 1-Zimmer-Apartment in London und das Interieur scheint unter dem Motto „Flatscreen meets Freisteher-Wanne“ ausgewählt zu sein. Draußen gibt es Cricket-, Fußball- und Tennis-Felder, mittendrin eine gemauerte Kapelle für Dekorativ-Hochzeiten (Bild oben). Die ganze Anlage stammt aus dem 13. Jahrhundert, genaue Anreise-Beschreibungen gibt es erst nach Buchung. Nur soviel: Das konspirative Haus liegt irgendwo zwischen Frome und Bath.

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Das Hotel verzichtet generös auf Tages-Nassauer, die zum Preis eines Vorspeisentellers alles knipsen und kartografieren. Der Eintritt ist Übernachtern und Members vorbehalten: Dazu zählen neben den Stammgästen auch die Menschen der Region – im Umkreis von 30 Meilen sind die Memberships großzügig gesät. Kurz: Es ist das Hotel, das man schon immer vermisst hat, das man selbst genau so und nicht anders betreiben würde und das man als Reisejournalist am besten verschweigt, um das Wissen darum mit möglichst wenig Menschen zu teilen. Auch wenn in Service- und Gastronomie-Dingen nicht alles 120-prozentig ist, rangiert es für mich derzeit auf Platz 1.

Hier die aktuelle Liste der subjektiv besten Hotels der Welt
(in Klammern Platzierung der Vorwoche)
1. (-) Babington House, Frome, Somerset, England
2. ( 1.) The Oriental, Bangkok, Thailand
3. (2.) Mondrian, Los Angeles, USA
4. (3.) La Maison du Bassin, Cap Ferret, Frankreich
5. (4.) 60 Thompson, New York, USA

http://www.babingtonhouse.co.uk

DZ ab 225 brit. Pfund, vereinzelt freie Tage am Wochenanfang um 100
Pfund.

London, gefühlsecht

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Sind mal wieder auf Besuch in der Stadt, die wie keine zweite in Europa ihre Bewohner erniedrigt. Und gerade in ihrem Mangel (zu wenig Platz auf den Straßen, keine Wohnungen, schlechter Nahverkehr, unterbezahlte Jobs) zu ungeahnter Liebenswürdigkeit und Kreativität aufläuft. Also München hoch fünf.

Zu meinen liebsten England-Standards zählen die fehlenden Mischbatterien am Waschbecken und die meisterliche Kunst des Fassadenbluffs – unser Unterschlupf bei Freundin Tanja hier zählt allein vier mehr oder weniger künstliche Kamine. Und gestern haben wir erfahren, dass selbst der Buckingham-Palast, wie wir ihn kennen, nur eine Fake-Front mit Durchgang darstellt. Das eigentliche Königin-Wohnzimmer liegt blickdicht dahinter.

Aber wie immer gilt es auch neue Erkenntnisse zu verarbeiten. Eine lose Aufzählung:

- Es gibt in London sogar Berge oder Hügel, von denen man auf die Stadt hinunter blicken kann (sorry, ich wusste das nicht). Wir genießen hier in Forest Hill jeden Tag die Aussicht auf Westminster, London Eye-Riesenrad und die neusten Bau-Spielereien von Lord Norman Foster, seinen Swiss Re-Gurkenturm und das Wembley-Stadion. Letzterem hat er einen Riesen-Bügel aufgesetzt, der noch größer ist als der Haarreif von Daniel van Buyten. Inzwischen glaube ich fest, dass es eher ein Architekten-Spaß war als der Versuch, ein Stadion skyline-tauglich nach oben zu ziehen: Denn aus unserem Schlafzimmer sieht der Stadionbügel einfach nur aus wie die umkippende Ausgabe des Riesenrads nebenan. Quasi Fosters Rachefantasie.

- Zweite Erkenntnis: Wer hier als coole Sau oder groß raus zu kommender Künstler gelten will, fährt einen alten deutschen VW-Bus. Soviele Käferbusse wie hier fahren in Marburg, Freiburg und Tübingen zusammen nicht rum. Würde mich nicht wundern, wenn demnächst Pete Doherty und Kate Moss aus einem VW-Bus in die „Bunte“ torkeln.

- Und dann ist da noch die Tierliebe der Briten, mit einer Putzigkeit, wie ich sie sonst von Kleinkindern im Streichelzoo kenne: Am Samstag stieg das Finale nach fünf Tages-Etappen mit Hochglanz-Tierpostern im ansonsten lässigen „Guardian“, es war einer Hunderassen-Übersicht gewidmet. In der gleichen Ausgabe gab es eine Doppelseite mit allen Vögeln, die man kennen muss. Weil am gleichen Tag irgendein „National Bird Count“-Day war, konnte jeder selbst in Kästchen eintragen, wieviel Kohlmeisen oder Weißkopfadler er am Gefiedertag gezählt hatte. Heute zog dann noch die „Times“ mit einer Hunde-Statistik nach. Ich weiß jetzt, dass 12.857 deutsche Schäferhunde in England leben (Platz 4 der hiesigen Dog-Charts).

Ansonsten habe ich heute vermutlich das beste Stück Rindfleisch meines Lebens und das souveränste Soufflé ever gegessen – bei Angela Hartnett, die Gordon Ramsays Restaurant im Hotel „The Connaught“ bekocht. Ein Traum, ein unfassbar britisher Traum, was Tradition und Innovation im Armchair- und Dunkelholzwesen betrifft. Dazu Weißburgunder von Lageder aus Südtirol getrunken. Und schön angebläut in die Sonne Mayfairs getreten. Lunch ist das neue Dinner.

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Nachmittags dann noch eine CD gekauft bei „Rough Trade“ in Notting Hill, dem Wembley-Stadion unter den Plattenläden; die Mutter aller „Monos“ und „Optimals“, das heimliche Vorbild für den Laden im Buch „High Fidelity“. Die würdevoll gealterten Verkäufer sehen tatsächlich ein wenig aus wie Nick Hornby selbst, glücklicherweise ist kein Kundenbeleidiger à la Barry in der Nähe, als ich die neue „Dexy’s Midnight Runners“ erstehe. Soweit geht die liebenswürdige London-Erniedrigung dann auch wieder nicht.

http://www.angelahartnett.com/theconnaught/

Tristesse global

Wenn ich an Reisemagazine denke, stelle ich mir Reisen im Kopf vor, schöne Reportagen, Bilder von Traumzielen und dazwischen den einen oder anderen verlässlichen Geheimtipp. Der Reiseteil der „Süddeutschen Zeitung“ führt mir jeden Donnerstag vor, dass es auch anders geht. Hier die Motti der wichtigsten Themen von heute:

- „In den Städten Tennessees wird die traditionelle Kultur allmählich vom Renovierungswahn verdrängt“
- „Skizzen, Bilder, Analysen: Drei Bildbände über das Eis“
- „Im Udarata Menike, dem Berglandexpress, erlebt man die klimatischen Veränderungen von Sri Lanka hautnah“
- „Fünf Menschen, die dem Januar auch etwas Gutes abgewinnen“
- „Beelitz-Heilstätten, einst das größte Lungensanatorium der Welt, ist heute ein Denkmal der Medizingeschichte“

Da möchte man sich doch sofort ins Flugzeug setzen und nach Beelitz-Heilstätten oder zum Udarata Menike düsen.

Gute Vorsätze

Natürlich ist es abwegig, mit dem Jahreswechsel ein besserer Mensch werden zu wollen, aber warum sollte der 23. April ein geeigneterer Tag dafür sein? Ich habe jedenfalls in der Weihnachtszeit wieder mal beschlossen, mir für 2007 ein paar Dinge vorzunehmen, hier kurz der Zwischenstand in Sachen Selbstgeißelung:

1. Ziel: Keine Bild-Zeitung mehr lesen
Idee/Umsetzung: Klappt perfekt. Konnte nur meinen Büro-Mitinsassen, den Gadget-Michel, noch nicht von der aufrüttelnden Wirkung einer Abo-Kündigung überzeugen. Ist aber auf diese Weise noch asketischer – er reicht mir jeden Morgen die ausgelesene Bild übern Tisch und ich versenke sie ohne draufzuschauen im Müll.

2. Ziel: Fernseh-Konsum reduzieren
Idee: Gut, nach Punkt 1 klingt das wie eine mediale Rückführung in die Zeit, als Gesellschaftsspiele mit Radioübertragung noch ganz große Unterhaltung waren. Ich habe aber einfach nur festgestellt, wie viel Zeitdiebstahl an mir täglich verübt wird, um mal den Freundesvater Engelbert Vigl mit einem schönen Begriff zu zitieren.
Umsetzung: Gelingt auch halbwegs. Fußball hat eh noch Pause und ist darüber hinaus in ziemlicher Bedeutungslosigkeit versunken. Der Serien-Dienstag (Gilmore/ Housewives/ Grey’s) blieb, bei den übrigen Sendungen schaue ich mit zunehmendem Ekel hin, ehe ich mich zum Lesen verziehe. Besonders ungenießbar: Die unseriöse Sportart Handball versucht sich gerade an einer WM, die man vor lauter Logos auf Spielerhintern und in Torböden überhaupt nicht erkennen kann. Nicht minder halbseiden: Elke Heidenreichs Literatur-Kramladen „Lesen“ am letzten Freitag.

3. Ziel: Mehr Sport
Idee: Auch ich werde nicht jünger
Umsetzung: Lief gut an, nach dem Bootcamp in Arizona (bei Mark Verstegen, nachzulesen im aktuellen Playboy) habe ich festgestellt, dass mein bisheriges sportliches Treiben ungefähr den Kalorienverbrauch einer Busfahrt brachte. Jetzt habe ich gut vorgelegt und war an 14 Tagen Winterpause 6 mal rennen. Sogar mit Verstegen-Stretch vorab. Derzeit allerdings starkes Nachlassen.

4. Ziel: Entschleunigen
Idee: Privatisieren, nicht mehr auf jeden Scheißtermin gehen, Alternativen zum Leben in Deutschlands Hektik-Stadt Nr. 1 (laut „Zeit“-Dossier) suchen
Umsetzung: Das Jahr beginnt zumindest besser organisiert, als das letzte endete.

5. Ziel: Bloggen
Idee: Diese Technik nicht nur Tokio-Hotel-Fans und Aushilfslyrikern überlassen.
Umsetzung: Nun ja, immer klappt’s nicht und die Kenntnisse mit dem Programm sind noch dürftig. Aber ich will mich technisch verbessern und diese Betaversion bald hinter mir lassen. Bei hohem Arbeitsaufkommen dauert es zu lange zwischen den Einträgen, aber Stoff gibt es genug: Am Montag war ich in der schönsten Lounge Deutschlands in Frankfurt, am Samstag geht’s nach London, dann nach Heiligendamm und dann zur Berlinale. Bis dahin gibt es noch ein Bild aus dem Arabellapark, heute nach Feierabend geschossen. Der tristeste Ort der westlichen Hemisphäre. Wäre ich so ein Besinnlichkeits-Blogger, hätte es den Titel „Wenn die Lampen Zapfen tragen.“

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Stürme über Bayern

Günther Beckstein hat inzwischen dementiert, dass die CSU Stoiber los werden wollte. Man habe dem Ministerpräsidenten lediglich empfohlen, heute abend alles nochmal in Ruhe bei einem ausgiebigen Spaziergang zu überdenken…

Zauberhaftes München (2)

Einen weiteren überraschenden Abend mit unspektakulärer Ausgangslage gab es dann gestern Abend noch im Literaturhaus. Wiglaf Droste und Vincent Klink waren angekündigt, um aus ihrem herrlichen Buch „Wurst“ zu lesen. Droste war leider bettlägrig und Klink schmiss den Abend allein. Aber wie! Literaturhauspublikum war genug da, von Martin-Walser-Koteletten bis evangelischen Kirchentagsfrisuren sah alles wie gewohnt aus. Aber dann saß da der gute Vince, wo normal Imre Kertesz oder Orhan Pamuk Platz nehmen und brachte den Münchnern bei, wo der Bartel die Wurst holt.
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Die frei vorgetragenen Erinnerungen an seine Ausbildungsstadt München und ihre „Hotspots der Schweinevertilgung“ waren noch lustiger als die Geschichten aus dem Buch. Und am Ende überlieferte er nach allerhand Nahrungsschmäh und -Verherrlichung noch sein Pfannkuchenrezept, „weil die beschten Pfannkuchen macht nämlich nur oiner: und des bin I.“ Tosender Applaus, anschließend haben wir noch etwas Bier und Wein in der Literaturschenke verwurstet.
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Zauberhaftes München (1)

Am Sonntag war großer Premierenbahnhof für Markus H.Rosenmüller und seinen neuen Film „Schwere Jungs“. Der Mann ist ein bayrischer Heimatfilmer, aber seinen letzten Streifen „Wer früher stirbt…,“ haben demnächst 1,5 Millionen Deutsche gesehen. Deshalb hieß es am Sonntag: Roter Teppich, zwei große Säle, Gäste von Paul Breitner bis Fredi Kogel und zwei Stunden Fotoappell und Counter-Schlangen. Umso schöner war es, den Regisseur nach dem Film auf der Bühne zu sehen und bestätigt zu wissen, was man schon während der 50er Jahre-Bobfahr-Klamotte geahnt hatte: Der Typ macht einfach was er will, und wenn es überraschenderweise keinen interessiert, dreht er halt wieder kleine Filme. Selten hat einer so entspannt Stars, Kinderdarsteller, Tonleute und bayrische Laienschauspieler auf einer Bühne versammelt und das Premierendrumrum derart charmant geschmissen: „I gfrei mi unbandig“. Gfreits Euch auch auf diesen Film!

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Mythen in Tüten

Manche Menschen sind so lang im Amt, dass sie ein Wahrnehmungsproblem kriegen – egal, ob sie Pfälzer Altkanzler, bayrischer Ministerpräsident oder südbadischer Fußballtrainer sind. Letzterer verglich sich am Wochenende gleich mal mit dem mythischen Sisyphos. Das Schöne daran: Der Interviewer kannte den antiken Steinewälzer nicht oder es war ihm wurscht. Grund genug für Neu-Sisyphos, noch einmal nachzulegen:

Finke:…für mich selbst eine Antwort darauf zu finden, was mich über die Jahre stets gereizt hat, den Stein SC Freiburg immer wieder neu aufzunehmen und nach oben zu schleppen, obwohl die Möglichkeiten so begrenzt sind.
BZ: Zu welchem Schluss sind Sie gekommen?
Finke: (…) Deswegen kann ich nur sagen, dass ich immer wieder Freude daran gefunden habe, diesen Stein zusammen mit dem Trainerteam und dem Vorstand den Berg nach oben zu wälzen.

Nicht überliefert ist die folgende Gesprächsfortsetzung:
Finke: Ich frage mich immer wieder, wie es mir gelang, das Meer zu teilen.
BZ: Aber mit dem Punktestand der Hinrunde können Sie nicht zufrieden sein.
Finke: Deswegen kann ich nur sagen, dass es nicht leicht ist, wenn man übers Wasser gegangen ist und dann gekreuzigt wird.
BZ: Welche Neuzugänge haben Sie auf dem Zettel?

Das aktuelle Stellengesuch

„Junggebliebener Endfünf…Endzwanziger su. neuen Wirkungskreis als Übungsleiter im dt.Prof.-Fußb., gerne auch nachhaltig und konzeptionell. Spricht Englisch, Französisch und krasses Deutsch. Ernstgemeinte Zuschr. bitte an Chiffre…“

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Deutschland lernt lachen

Heute erscheint in der FAZ der erste namhafte Verriss zu Dani Levys „Mein Führer“, der ohne selbstgetackerte Komik-Definition auskommt. Sondern einfach schreibt, dass eine Komödie nichts taugt, wenn sie nur zweieinhalb Lacher in zwei Stunden aufweist. Der Rest müht sich seit einer Woche mit Definitionen ab, die noch müßiger sind als die olle Frage, ob man über Hitler… na, Sie wissen schon. Hier die wichtigsten Spaßnachhilfen für Deutsche:
„Die komische Urszene besteht aus einem Mann, der auf einer Bananenschale ausrutscht. Komödien müssen, in gewisser Weise, gnadenlos sein.“ (Harald Martenstein in der „Zeit“)
„Einen ernsten Film zu machen scheint keine große Kunst. Komödien brauchen Tempo, Witz und eine irre Idee, die auch im wirklichen Leben funktionieren könnte.“ (Henryk M.Broder im „Spiegel“)
„Wenn ein Komiker den Gipfel seiner Wirkung erreicht hat, muss er keine Faxen mehr machen.“ (Gustav Seibt in der „Süddeutschen“). So einfach ist das.

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