Gesicht zeigen

…das hatte jetzt einen längeren Vorlauf: endlich mal die Zufallsbegegnungen, die man hier und da so trifft und fotografiert, gesammelt einzustellen. Mit ‘Fortsetzung folgt’ und der Bitte eigene Beispiele in die Kommentare zu mailen, wenn Ihr paar habt…

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Schurkenviertel Unterwiehre

(gesehen in der Basler Straße, Freiburg)

 

Kein feiner Zug

Seit einer Woche beschäftigt mich das Thema „Abschreiben und BZ“ nunmehr und ich glaube, dass man das Ganze nun an dieser Stelle abschließen kann. Heute greifen es die „Süddeutsche“ und der Mediendienst turi auf, aber was weit wichtiger war: dass sich die BZ selbst damit auseinander setzt, um Vergleichbares zu verhindern.

Ich habe zwar noch einige Geschichten aufbereitet, werde aber nichts mehr zum Thema veröffentlichen. Ich denke, dass die vorgelegten Beispiele ausreichend gezeigt haben, dass es sich hier um eine Art „Systemdoping“ für Artikel handelte, also kein einzelner Ausrutscher, sondern eher ein Stilprinzip der Autorin. Die folgenden Fragen dürften noch von Interesse sein: Weiterlesen ‘Kein feiner Zug’

Ein Mindestmaß an Bildung (Kistlergate III)

Sollen Redakteurinnen länger im Büro bleiben, pardon, „Sollen Kinder länger gemeinsam lernen?“ rätselt die Leiterin des Ressorts „Copy-and-Paste“ der „Badischen Zeitung“ im Juli 2010 in der Dachzeile ihres Beitrags zur Bildungsgerechtigkeit. Was nicht ganz gerecht ist: gerade vier Tage zuvor hatte die Dachzeile der „Zeit“ die gleiche Frage gestellt: Sollen Schüler länger gemeinsam lernen?

Und auf geht’s zu einer weiteren Recherche durch die Guttenberg-Galaxis:

Weiterlesen ‘Ein Mindestmaß an Bildung (Kistlergate III)’

Die schnelle Nummer (Kistlergate Vol.2)

Wer gestern an dieser Stelle dachte, die in der Montags-“BZ“ komplett zusammengeklaute Nummer über Schwiegermütter sei ja wegen des Themas eher ein Leichtgewicht im Vergleich mit KTs europäischer Verfassung, darf sich heute über ein etwas ernsteres Thema informieren, es geht um Prostitution. Denn der gestrige Zufallsfund bei der Redakteurin der „BZ“ war nach einem Absatzklau vom Jahr 2007 bis jetzt nicht der einzige Fund, es tauchen ständig neue Betrügereien an Lesern und Kollegen auf.

Los geht’s:

Weiterlesen ‘Die schnelle Nummer (Kistlergate Vol.2)’

Baroness Petra, das Abschreiberbiest

Es war klar, dass es irgendwann wieder einen Anlass zum Bloggen geben wird, aber der ist jetzt doch heftig. Falls in der „Badischen Zeitung“ in den kommenden Tagen jemand Wegweisendes über die Affäre „Googleberg“  zutage fördert oder das Vorliegende weise kommentiert – im gleichen Blatt war am Montag ein Text gedruckt, der nahezu zu 100 Prozent als Plagiat aus mindestens fünf Geschichten daher kam. Das hat der Baron mit seiner Doktorarbeit nicht geschafft, Reschpekt.

Die Rede ist von Petra Kistlers Text „Das Schwiegerbiest“ (leider seit Mittwoch, 23.2., nicht mehr anklickbar), der sich mit der bösen Mutter des Ehepartners beschäftigt und gleich zur Einleitung heftig den Guttenberg macht.

Weiterlesen ‘Baroness Petra, das Abschreiberbiest’

…bei der Geburt getrennt…

Carmelo „Chico“ Maradona (hardest workin’ man in Schruns)

und Diego Policicchio (z. Zt. arbeitslos in Buenos Aires)

Rewe macht ernst…

… und schicken Sie Ihr Kundenfeedback einfach an Herrn Bär und Frau Fuchs, im Lurchiweg 1, 79208 Waldhöhle. (gesehen im Rewe-Markt in der Talstraße in Freiburg, sorry für das Wackelfoto)

Ohne Worte

…manchmal sagen zwei Buchstaben mehr als tausend Worte. Gesehen in Herdern am Kirchplatz – halt doch der coole, alte Hund unter den Freiburger Stadtteilen…

(fanden offenbar nicht alle so subtil wie ich – bin heut abend noch dran vorbei gefahren – jetzt ist es übermalt)

Großer Pop

Am Ende eines höchst emotionalen, hysterischen, ausgelassenen, qualvollen, aufputschenden, nikotinhaltigen, launigen, aberglaubenzerfressenen, anrührenden und somit vollgefühligen Wochenendes empfehle ich Euch allen die Interpretation von Phoenix’ „Lisztomania“ durch den tollen Schulchor PS22 im New Yorker Borough Staten Island. Die hat die Genies von Phoenix selbst zu Tränen gerührt, wie gestern im britischen „Guardian“ zu lesen war. Mit diesem Song lässt es sich schön in die Woche starten (Dank an Michel Lebugle für den Tipp via Facebook. Und jetzt bitte Taschentücher bereit halten):

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